Wie bewerten andere das Buch?

Als ich mein Manuskript dem Leipziger Universitätsverlag vorlegte, war ich natürlich davon überzeugt, ein gutes Buch geschrieben zu haben. Wie sagte Tucholski? (sehr frei zitiert):

"Ich weiß, dass ich gut bin. Ich weiß aber nicht, ob ich gut genug bin."  

Und irgendwo habe ich auch das so gehört:

"Die schönsten aller Kinder sind die eigenen Kinder.

Die schönsten der eigenen Kinder sind die eigenen Geisteskinder."

 

Als ich die ersten Beurteilungen von Bekannten und Freunden hörte, war ich über deren positive Einschätzung nicht so sehr überrascht. Als ich dann aber die ersten Besprechungen in der Presse las, fühlte ich mich doch geschmeichelt. Jetzt konnte ich schwarz auf weiß lesen, dass Fachleute meine Arbeit sehr positiv beurteilten. Ich hatte also tatsächlich ein gutes Buch geschrieben, ein Buch, das gut zu lesen war und gleichzeitig wichtige, historisch belegte Tatsachen schilderte.

 

Die Buchbesprechungen in der Tagespresse sind - jede für sich - recht umfangreich, zum Teil mit Fotos ergänzt und sprengen deshalb den Rahmen dieser Seiten, um sie komplett wiederzugeben. Deshalb auf den folgenden Seiten nur einige kurze Auszüge.